Übertragungsphänomene erkennen und als Ressource nutzen

Preis: 330,00 € inkl. 10% USt
(exkl. Nächtigung und Verpflegung)

Zeitraum: 13.11.2019 - 14.11.2019

Uhrzeit: 09.30 - 17.30

Anmeldeschluss: 23.10.2019

Arbeitseinheiten: 16,0

Veranstaltungsort: Seminarhotel Alpenblick, Kirchschlag bei Linz

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Inhalt

Ein kommunikationspsychologisches Grundlagenseminar mit Gundi Mayer-Rönne.

Menschen in helfenden Berufen sind immer wieder mit sehr schwierigen Situationen konfrontiert, Gefühle wie Ohnmacht oder Wut können auftauchen. In diesen Situationen neigen wir zu Zuschreibungen, Übertragungen und Projektionen. Je emotional heftiger wir in eine Situation involviert sind, desto stärker ist die Gefahr, die eigenen Schutzmechanismen hochzufahren und nicht mehr optimal reagieren zu können. In Extremfällen können sich sogar kommunikative „Teufelskreise“ hochschaukeln.

Doch auch im emotionalen Normbereich kommt es unweigerlich zu Übertragungsphänomenen, weil wir ganz automatisch Neues mit Bekanntem aus unserem Erfahrungsschatz abgleichen und nach Ähnlichkeiten suchen. Das erleichtert uns die Orientierung im Dickicht der unüberblickbaren Vielfalt an Signalen und Eindrücken im Alltag.

Oft sind diese Übertragungen hilfreich und nützlich oder manchmal auch amüsant. Im besten Fall beeinflussen sie durch positive Zuschreibungen die Kommunikation positiv.

Wenn wir mit Menschen arbeiten, tun wir gut daran, die Dynamik dieser Übertragungsphänomene entschlüsseln zu können und sie damit für uns selbst und auch für unser Gegenüber auf eine bewusste Ebene zu heben. Dadurch werden viele kommunikative Schieflagen und Emotionen bearbeitbar, die Kommunikation insgesamt wird „erwachsener“.

Im Seminar wollen wir uns folgenden Aufgaben stellen:

Wie glückt Kommunikation – auch in schwierigen Situationen?

Was ist ein gesundes, erwachsenes Verhalten? Wie kann ich bemerken, wenn Kommunikationsschleifen schief laufen? Wie kann ich mich auf das „Was?“ konzentrieren, ohne den Anderen mit negativen Zuschreibungen zu begegnen?

Wie kann ich meine Schutzmechanismen bewusst wahrnehmen und würdigen?

Wie kann ich kompetent Feedback geben, wenn andere sich nicht adäquat verhalten?

Wie kann ich Gefühle wie Schmerz, Trauer, Hilflosigkeit, Angst wahrnehmen und ausdrücken?

Wie unterstütze ich meine KlientInnen zur Selbstfürsorge und Verantwortlichkeit für das eigene Verhalten?

Wie kann ich mich „gleichwürdig“ verhalten, und klare Verantwortlichkeiten fordern?

Wie kann ich authentisch bleiben, und dennoch die Welt des anderen wertschätzend anzuerkennen?

Wie kann ich fürsorgliche Nähe und professionelle Distanz vereinen?

Zielgruppe

Alle, die ihre Kommunikation zufriedenstellender gestalten möchten. TrainerInnen, BeraterInnen, ArbeitsanleiterInnen, LehrerInnen, Personalverantwortliche, Führungskräfte.